Bonusszene zu „Jett, Spion und Geliebter“

Sollte nach „m“gelesen werden

Locke

Als Jett seinen Anforderungsbauern spielte, bevor er nach seinem Buchstabierbauern griff und die Buchstaben D-I-C-K tippte, wurde mir klar, dass ich in eine Falle getappt war.

„Du hast es versprochen“, erinnerte ich ihn, bevor ich meinen Negativbauern spielte und einen starken Zug mit meinem Kontaktläufer folgen ließ, damit er sich wieder auf das eigentliche Spiel konzentrierte.

„Ich habe versprochen, dass ich ein fleißiger Schüler sein werde. Ich will nur meine Fähigkeiten unter Beweis stellen.“

Ich warf ihm einen zweifelnden Blick zu. Seine „Fähigkeiten“ wölbten sich durch seine Hose. Jetts nackte Brust war golden gebräunt von der Woche, die wir bereits hier in der Villa verbracht hatten, wo er sich in der Sonne räkelte und versuchte, mich zu einem richtigen Paxis-Spiel zu animieren. Allerdings hatte ich ihn größtenteils ignoriert, um die entscheidenden Vertragsverlängerungsverhandlungen über den Zugang zum Hafen von Yokohama abzuschließen.

Nun, da das erledigt war, hatten wir einige Tage für uns. Ich hatte Minnie schon gesagt, sie solle sich freinehmen und mir ein paar ungestörte Tage mit Jett lassen. Sie war überrascht gewesen.

„Das wollte ich dir eigentlich sagen“, hatte sie gestottert. „Lass mich hier die Stellung halten, damit du einige Tage ungestört bist.“

„Ja, gut. Wenn du damit einverstanden bist.“

Sie hatte nur gelacht.

Ich hatte Concetta veranlasst, den Paxis-Spieltisch und die Stühle aus dem gesicherten Lagerraum in das Spielzimmer bringen zu lassen, damit ich Jett das wahre Spiel beibringen konnte. Das Spiel, das der Rat bei globalen Einsätzen spielte.

Aber jetzt, wo wir bei unserem zweiten Spiel angekommen waren, verlor er langsam die Konzentration.

Er nahm seinen Heimturm und schob ihn auf das gleiche Feld, wo mein König stand. „Die beiden sehen gut zusammen aus“, murmelte er. Mein Herz pochte dummerweise heftig in meiner Brust.

„Du riechst nach Sonnencreme“, murmelte ich und fühlte mich ganz schwindlig von dem kombinierten Geruch von Kokosnuss und Jetts sauberem Schweiß. „Ich dachte, du wolltest noch duschen, bevor wir hier spielen“

Seine Mundwinkel zogen sich in die Höhe. „Wollte ich auch, aber du hast ja gemeint, ich solle nicht wieder dieses verdammte Duschgel benutzen, weil es dich ablenkt.“

Ich schaute ihn an und bemerkte den selbstgefälligen Blick in seinen Augen. „Mpfh.“ Ich blickte wieder auf das Spielbrett und versuchte, mich zu konzentrieren. „Du solltest dir ein anderes zulegen.“

„Es ist deines. Immer, wenn ich deines statt meines benutze, bekommst du diesen komischen Gesichtsausdruck.“

Mein Magen krampfte sich vor vertrautem Verlangen zusammen. Wie war es möglich, dass ich immer noch dieses unstillbare Bedürfnis nach ihm verspürte, obwohl ich Jett Marian seit unserer Ankunft hier vor einer Woche auf jede erdenkliche Art und Weise geliebt hatte? Verdammt, das hatte ich schon die ganzen letzten paar Monaten unseres Zusammenseins getan. Hatten meine Eier immer noch nicht genug? Wann würde das wohl aufhören?

Er bewegte sich in seinem Sitz und griff dann nach dem Bund seiner Shorts. „Heiß hier.“

Ich blickte in sein Gesicht und entdeckte das wissende Blinzeln. „Du Mistkerl.“

Sein Lachen ließ meine Brust warm werden und mein Herz hüpfen.

„Paxis nackt gespielt, Johnny“, raunte er mit lüsterner Stimme. „Das ist das nächste große Ding.“ Er schob seine Shorts langsam nach unten und machte eine regelrechte Inszenierung daraus.

„Das sind Stühle in Museumsqualität“, erinnerte ich ihn. „Wir ficken nicht auf denen.“

Er schüttelte nur seinen Kopf, warf seine Shorts über die Schulter und spielte dann mit dem Bündchen seiner Unterwäsche. Ich blinzelte an ihm hinunter und bemerkte, dass er auf seinem T-Shirt saß und nicht auf dem Stuhl selbst.

„Trägst du einen Jockstrap?“

Jett legte seinen Kopf schief, sein Haar war noch immer vom Wind zerzaust und seine Wangen von der Sonne gerötet. „Gefällt er dir?“

Ich blickte wieder hoch in seine Augen. „Den hast du getragen, als wir uns kennengelernt haben.“

Er nickte, wieder das breite Grinsen auf seinem Gesicht. Mittlerweile war es mir so vertraut. Und gehörte nur mir.

„Stimmt. Das war mein schmutziger Trick, und er hat funktioniert.“

„Nur dass er den falschen Fisch geködert hat“, ergänzte ich lachend. Er hatte mir schon vor langer Zeit alles von Ronald Gillen erzählt. Wie er tagelang in diesem Club getanzt hatte, in der Hoffnung, ihn in ein privates Zimmer zu locken, um sein Handy zu scannen.

Und dann hatte er meines gescannt. Dieser kleine Mistkerl.

Jetts Augen weiteten sich und seine Wimpern flatterten, als er unschuldig blinzelte. „War es wirklich der falsche Fisch?“

„Komm her“, befahl ich, zog ihn auf meinen Schoß und legte meine Hände auf die runden Muskeln seines Hinterns. Inzwischen hatten sich diese Form und das Gefühl auf meiner Haut eingeprägt.

„Willst du etwa auf deinem Paxis-Tisch schmutzige Dinge mit mir anstellen?“, stichelte er. „Ich könnte dir nämlich genau sagen, wie du deinen großen Turm bewegen solltest …“

Zur Strafe saugte ich einen Knutschfleck auf seinen Hals. „Du ruinierst mir noch dieses Spiel für immer“, warnte ich ihn grinsend.

„Du könntest deinen Turm jetzt einfach tief in mich hineinschieben, Baby. Mein persönlicher Heimturm.“

Ich stöhnte und lehnte meine Stirn auf seine Schulter. „Ich habe es mir anders überlegt.“ Ich drehte mich zur Tür des Spielzimmers und erhob meine Stimme. „Concetta! Hast du nicht gemeint, du hättest eine reizende Nichte, mit der du mich verkuppeln wolltest?“

Jett griff nach seinem T-Shirt und streifte es sich über, um den Jockstrap zu bedecken, falls sie doch hereinkam. Das tat sie aber nicht. Stattdessen murmelte sie, als sie an der offenen Tür vorbeiging: „Als ob du etwas Besseres als Jett finden würdest.“

Sein Grinsen war selbstgefällig und er wackelte ein wenig vor mir herum, um ihre Worte gebührend zu feiern. Die Bewegung seines süßen Arsches vor meinen immer härter werdenden Schwanz reichte aus, um Paxis komplett aus meinem Kopf zu vertreiben.

„Schlafzimmer“, knurrte ich. „Sofort.“

Jett stand auf, drehte sich zum Tisch und beugte sich vor, um meinen König hinzulegen. „Schachmatt“, verkündete er mit etwas zu viel selbstgefälliger Genugtuung in seiner Stimme. „Ablenkung siegt bei dir immer, Babe.“

Ich hatte ihm nicht mehr ganz zugehört. Denn er hatte sich absichtlich weit über den Tisch gebeugt, nur mit diesem verdammten Jockstrap bekleidet, sodass sein sauberes, rosa Loch sichtbar war.

Blut schoss in meinen Schwanz. Die Erinnerung an jene Nacht in der Candy Bar holte mich wieder ein, und ich dachte an das erste Mal, als ich wegen Jethro Davis einen Steifen bekam.

Jett Marian.

Demnächst Jett Maris, wenn ich etwas dazu zu sagen hätte.

Und, seien wir ehrlich …

Das hatte ich.